Marjan Metschina kmetija pri Habnarju

Reka, Šentjakob v Rožu/Mühlbach, St. Jakob i. Ros.

MarjanMetchina

Der Bauernhof in Zahlen
5 ha Wiesen und Äcker, 8,5 ha Wald, Obst- und Gemüsebau zur Selbstversorgung.

»Erhalter der Kulturlandschaft.«

marjanMetchinaprihabnarjuMarjan Metschina hat seinen Bauernhof der Selbstversorgung verschrieben. »Wir waren zu klein, um mit dem Strukturwandel in der Landwirtschaft mitzuhalten und haben vor einigen Jahren die Viehzucht aufgegeben. Unsere Flächen bewirtschaften wir in Kooperation mit einem Bekannten, die Randflächen und unseren Obstgarten pflegen wir selbst«, erzählt Marjan. Die Verbundenheit zu seinem Betrieb und den Flächen hat er nicht verloren und sieht die Hauptfunktion der landwirtschaftlichen Kleinbetriebe in der Kulturlandschaftspflege und der Erhaltung von Biodiversität. »Wir haben einige ökologisch wertvolle Flächen, die wir besonders betreuen. Ansonsten bin ich am liebsten im Wald. Bei der Waldarbeit kann ich abschalten und komme ausgeglichen wieder nach Hause«, meint Marjan. Bereits seine Eltern haben den Hof im Nebenerwerb geführt und großen Wert auf die Selbstversorgung gelegt. Noch heute bewirtschaften sie einen großen Bauerngarten, der sie jeden Monat mit gesunden Köstlichkeiten beschenkt. Marjans Mutter Marta empfindet die tägliche Gartenarbeit als wahre Therapie für Körper und Geist. Sein Vater Franz hat ein bekanntes Hobby und baut 40 verschiedene Rebsorten an. »Der gesamte Stall ist mit Reben verwachsen und auch einen Weingarten hat er angelegt. Wir haben unseren eigenen Hauswein und verarbeiten auch das anfallende Obst selbst. Jährlich werden zwischen 600 bis 800 Liter Most gepresst.« Das alte Bauernhaus der Familie Metschina ist über 400 Jahre alt und wurde in den Jahren 2012 und 2013 saniert. »Diese alte Bausubstanz zu erhalten war mir ein wichtiges Anliegen. Natürlich sind damit viel Arbeit und Fleiß verbunden, allerdings belohnt einen das Endresultat für all die Mühen.« In Zukunft möchte Marjan den beschrittenen Weg weitergehen und in der Landwirtschaft weitermachen wie bisher. Von der Gesellschaft wünscht er sich mehr Anerkennung für die Kleinlandwirte, welche auch im Nebenerwerb die Motivation zur Landwirtschaft nicht verlieren.