Irene in Eduard Rauter kmetija pri Vedenu, vlg.Wendendl
Mele, Šmohor/Mellach, Hermagor

Kmetija1-Rauter

DER Bauernhof in zahlen
37 ha Wald, 10 ha Wiesen, 4 ha Acker, Mutterkuhhaltung, Ferienwohnungen.

»Die Kunst ist es, das Schöne zu sehen.«

Irene in Eduard Rauter kmetija pri Vedenu, vlg.WendendlFamilie Rauter bewirtschaftet in Mellach bei Hermagor einen gemischten landwirtschaftlichen Betrieb, der seinen Schwerpunkt in der Mutterkuhhaltung und Waldbewirtschaftung hat. Zusätzlich werden am Hof Ferienwohnungen angeboten, sowohl im Sommer als auch im Winter. Eduard Rauter hat den Hof 1995 von seinen Eltern Eduard und Michaela übernommen und bewirtschaftet ihn im Nebenerwerb. »Für uns hat sich die Mutterkuhhaltung als Wirtschaftszweig angeboten. Wir haben uns schon früh dafür entschieden, nicht zu wachsen und somit war der Weg in die Nebenerwerbslandwirtschaft vorprogrammiert.« Beruflich ist Eduard seit über 20 Jahren beim Amt der Kärntner Landesregierung als Sachverständiger beschäftigt.

Im Laufe der Jahre haben Irene und Eduard mit sehr viel Liebe ihr altes Bauernhaus umgebaut und renoviert. »Unser Bauernhaus hat auch im ersten Stock Steinmauern, was für unsere Region unüblich ist. Es war uns sehr wichtig, den Charakter des Hauses zu erhalten und mit diesem Ziel wurde es rundum erneuert«, erzählt Eduard. Über all die Jahre ist der Tourismus eine wichtige Einnahmequelle geblieben. »Bereits in den 1960er Jahren wurde am Hof mit der Vermietung von Zimmern mit Frühstück begonnen, dazu wurde ein eigenes Gästehaus gebaut. Unsere Region profitiert seit jeher im Sommer vom Presseggersee und im Winter vom Nassfeld. Nach der Übernahme des Hofes haben wir die Zimmer zu Ferienwohnungen umgebaut und uns auf diese Weise auch etwas entlastet. Heute vermieten wir vier Wohnungen«, erzählen Irene und Eduard. Für die Betreuung der Gäste ist hauptsächlich Irene zuständig.

Den restlichen Teil der Wohnungen haben bereits die erwachsenen Kinder Lisa, Lukas und Edi mit Freundin Sarah, bezogen. Im Nebenhaus wohnt auch Eduards Mutter Michaela. »Als wir 1986 geheiratet haben, sind meine Eltern dorthin gezogen. Mein Vater hat damals diese weise Entscheidung gefällt und im Nachhinein betrachtet ist das vielleicht der Grund, warum wir uns alle immer sehr gut verstanden haben und uns nach wie vor verstehen.« Auf die Frage, wie man sich auf dem Bauernhof die gute Laune erhält, meint Eduard: »Unsere Natur und Umwelt bieten uns so viel Schönes. Die Kunst ist es, das Schöne zu sehen und nicht das Störende in den Vordergrund zu stellen.«